«The magic happens
outside of your comfort zone» Barbara Jäggi

Geburt meines Buches

Januar 15th, 2019

Ich freue mich ausserordentlich, dass nun die Geburt meines Buches endlich bevorsteht. Vor 7 Jahren hat es mich gerufen. Es war eine übernatürlich lange Schwangerschaft, um meine Erfahrungen mit der spirituellen Welt und ihren Geheimnissen um Wandlung in ein Buch zu fassen. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich und der Weg der Wandlung endet nie. Also halten wir inne. Ich freue mich am 31. März 2019 einen Raum zu öffnen, um mit Ihnen dieses Kind willkommen zu heissen.

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Es ist Ahnenzeit.
Mit dem Aufziehen der Nebel zeigt sich die Kraft der Ahnen verstärkt.
Jetzt um Allerseelen und Samhain lichten sich die Schleier zur Ahnenwelt.
Sie sind seit Äonen gewirkte universelle Weisheit über das Leben und das Lebendige.
Schamanen rufen seit jeher ihre Ahnen, um neue Lösungswege für ihr Leben oder gar das Überleben zu finden.

Ahnen wissen, wo dein inneres Feuer liegt.
Ahnen wissen, wie du in deinen Lebensfluss kommst.
Ahnen kennen die Geheimnisse, wie du dich ernähren kannst.
Ahnen flüstern dir neue klare Gedanken zu.
Sie kennen dein Medizinlied und deinen vitalen Lebenstanz.
Ahnen führen dich hinter die Masken deiner Angst.

Wenn wir auf die Welt kommen, werden wir in unsere Familie hineingeboren, in unser Umfeld, in die Welt. Wir erfahren Moral und Wertevorstellungen. Sehr oft sind diese aber durchwirkt von alten Lebens-und Überlebensmustern, die mit unserem Alltag nichts mehr zu tun haben. Oder sie sind nicht mehr sinnerfüllend für unser Dasein.
Es sind alte Gedankenmuster aus Kriegen, Gewalt, Hunger, Missbrauch. Vielleicht durfte man einmal niemandem trauen, um zu überleben, weil es lebensbedrohlich war. Oder man musste sein Licht utner den Scheffel stellen, weil es gefährlich war, seine wahre Kraft zu zeigen. Gefühle zu zeigen war gefährlich. Auf diese Weise lernten unsere biologischen Ahnen sich Masken aufzulegen.
Masken der Härte
Masken der Überheblichkeit
Masken der Unterwerfung
Masken der Unnahbarkeit
Masken der Kontrolle
Masken der Isolation

Es sind Masken der Angst, diejenigen zu sein, die wir sind.
Mit der Weisheit der universellen Ahnen können wir uns auf eine Reise begeben und erfahren, wo und wie unsere Masken entstanden sind. Sie führen uns in die schattigen Täler unserer Seele und bringen sie ans Licht.
Wenn wir usnere Masken erkennen, können wir wählen, ob wir sie behalten wollen. Wir können sie aber auch ablegen, um freier zu werden im Selbstausdruck, unseres Potezials, in unserer Selbstbestimmung, damit wir eigenrichtig weiter vorangehen können auf unserem Seelenpfad.

In einem kraftvollen Ritual am Feuer legen wir die Masken dann endlich ab. Und wir erkennen dabei, wie gelöst wir danach sind.
Wie sehr viel schöner unsere Seele leuchtet ohne die Maskierung.
Schau in dein Gesicht und erkennen wie schön du bist!

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Sanfte Führung

Oktober 18th, 2018

Es ist nicht einfach, Essenz-Erfahrungen in Worte zu fassen. Die Wüste bringt mich wie keine andere Landschaft so tief in die Verbindung mit meiner Seele. Sie klärt meinen Geist und reinigt mein Herz.
“Le desert gomme les rides de l’âme” – “Die Wüste löscht die Falten der Seele”.
Die Marokkaner sagen, in der Wüste träumst du 2000 Träume. Doch in Wahrheit ist es EIN Traum. Unser Traum vom Leben.
Die Sonne wärmt meinen Körper und mein Herz. Der Wind spricht zu mir in der Tiefe seiner Botschaft der Spirits. Ich übergebe mich der Sanftheit der Erde.
Und man kann es fühlen; hier in dieser Stille und Weite liegt die Fülle von Allem. Hier ist Urschöpferkraft präsent, gegenwärtig.
Sanft gleite ich tiefer und tiefer in meinen Seelentraum. Ich bin Träumerin und ich bin der Traum.
Unter mir in der Erde strömen die Geschichten der Welt. Ihre nährenden Erzählstränge bringen mich ins Fliessen und in das Vertrauen für meine Kraft.
Am Abend singen wir die Lieder der Wüste, auf dem Feuer köchelt das Abendessen, das die Guides für uns kochen. Es ist köstlich.
Der Blick schweift dann ins unendlich weite Sternenmeer. Und ich lasse mich von den Sternen neu träumen.
Die Einfachheit dieses Seins verbindet mich mit meiner Essenz. Das Herz weitet sich.
Es führt mich sanft weiter in mein Leben hinein.

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Lausche dem Wind, dem Wasser, dem Feuer, der Erde und in die Natur hinaus. Lausche in alle Zwischenräume hinein und höre das Lied, das in dir erklingt. Tanze und drehe dich in die Ewigkeit hinein, die immer JETZT ist.
Die Kraft der vollen Mondin zeigt dir, in der Fülle leer zu werden. Vergiss alles über dich. Und finde dich. Alles ist möglich.

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Sommerjodel

Juni 19th, 2018

Den Segen des Sommers über die Erde singend

berührt die Felder und lässt die Ähren wiegen wie im Wind

streichelt die Pflanzen, die mitzusingen beginnen

erhebt die Schmetterlinge zu ihrem Sommerflug

Weitet die Seele

 

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in diesen strahlenden Morgen hinein.

Die einzigartige Verbindung zur Natur. Auf den Spuren der Orchideen im Feenwald im Fricktal. Schmetterlinge tanzen zuhauf -  ein Tanz der Leichtigkeit des Seins. Wandern durch Felder und Wälder -  die Hände streifen die gelben Ähren im Kornfeld und erinnern mich an meine Erntezeit und meine Fülle. Ich bin ein Korn im Kornfeld.

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Die Neumondin

Juni 14th, 2018

Die Kraft der Leermondin in mir und ich betrete den magischen Raum der Mondin.
Vor mir eröffnet sich eine grüne hügelige Landschaft. Mitten darin ruht ein grosser schwarzer Stein. Darauf liegt leuchtend gelb eine Schlüsselblume. Der Wind flüstert mir zu, dass sich mit dem Schlüssel der gelben Blume Mutter Erde öffnen und mir ihren Schatz offenbaren wird. Die Erde weitet sich. Ein Schlitz, weit in die Landschaft hinein, tut sich auf wie das weibliche Geschlecht. Urweibliches Geschlecht. Ich trete ein in diese Öffnung, gross wie ein Tor. Die leuchtende Schlüsselblume in meiner Hand. Sie beleuchtet die Wände und so erkenne ich, dass diesen Eingang Frauen säumen. Es sind Ahninnen aus uralter Zeit. In ihren Gesichtern, in ihrem Wesen verstehe ich die Weisheit der Frauen bis zur Urmutter hin. Ich schreite diesen Gang entlang bis ich in den Schoss der Mutter Erde gelange. Dort weitet sich der Raum. Alle Ahninnen stehen um mich herum in einem Kreis. Sie stellen mich in ihre Mitte. Vor mir steht eine Schale, worin das Blut aller Frauen ruht. Es ist das Blut der Frauen, diejenigen die geboren haben und diejenigen, die nicht geboren haben. Sie streichen damit sanft meinen nackten Körper ab.

Dann streichen sie mich ein mit den Ölen der Erde, so als würde ich gesalbt. Leuchtend wird mein Körper.
Die Frauen heben an zu einem sanften Lied der Frauen. Es ist ein Lied, das jenseits aller kultureller Färbungen liegt. Es ist das Ur-Lied der Frauen. Es berührt mein Herz und meine Seele.
Die Frauen beginnen nun zu tanzen. Und es ist der Tanz der Frauen, der jenseits aller kultureller Färbungen liegt. Ein Ur-Tanz der Frauen.
Welches ist mein Tanz? Mein Körper beginnt sich leicht auf und ab zu bewegen. Und mein Becken schwingt in der unendlich liegenden Acht. Langsam, sanft und wild zugleich. Meine Zellen leuchten und beben.
Eingebettet in dieses urweibliche Lied und in den Tanz aller Frauen, die vor mir waren.
Sie stellen nun eine grosse Schale voll Wasser vor mich, worin ich mein Gesicht wasche. Dann schaue ich in dieses Wasser, worin sich meine Seele spiegelt. Es ist als sähe ich in meine Visionen hinein. Alle Frauen spiegeln sich darin.

Wir singen, wir tanzen, wir umsorgen uns. Gemeinsam bereiten wir das Essen der Mutter Erde zu und gemeinsam essen wir.
Es ist ein heilsames Sein mit den Frauen zum leeren Mond in diesem heiligen Schoss. Hier können sich die Frauen zurückziehen und sich regenerieren. Nur die Frauen unter sich.

Wir bilden einen Kreis mit unseren Händen und so verabschiede ich mich langsam, trete wieder hinaus durch das Tor in die Welt. Das weibliche Tor schliesst sich langsam vor mir. Doch ich weiss, diesen Raum gibt es für die Frauen. Wir können es öffnen und uns im Schosse nähren.

Frauen! Ich werde diesem Ruf folgen und im kommenden Frühjahr, dann wenn die Schlüsselblumen zu blühen beginnen, bei Leermond einen Frauenheilkreis eröffnen, wo sich Frauen einfinden, um sich zu nähren mit Liedern, mit Tänzen, mit dem Wissen der Heilung der Seele und des Körpers, mit der Nahrung, die wir gemeinsam zubereiten.

Aho!

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Neumond

Mai 22nd, 2018

NEUMOND
Der mystische Schamane oder die mystische Schamanin zeigt sich heute in der Kraft des Neumonds.
Auf dem Weg der mysthischen Schamanin definiere und identifiziere ich mich immer weniger mit meinen Geschichten. Sie träumt die Geschichten zu einem neuen Mythos ins Sein. Sie trägt den Mantel der Welt lose um ihre Schultern, und sie tanzt die Mythen und singt die Welt ins Sein. Sie erinnert uns daran, in der Welt zu sein. Sie reist durch sie hindurch und ist nicht verhaftet, nicht einmal an die Erfahrung, die sie macht.
Die mysthische Schamanin ist das Symbol der wahren Alchemie. So kann sie das Leben neu träumen und gestalten aus ihrer Inspiration heraus und dem göttlichen Impuls ohne Fixierung auf die Geschichte des Erfolgs und der Leistung. Genau dies verhindert, wirklich das geschehen zu lassen, was geschehen will. Das zu sehen, was ist und nicht mehr ist.
Ein heiliger Schlaf hat sich über mich gelegt in einem Moment grosser Müdigkeit. Es ist wie ein Aufgeben von allen Bestrebungen, sich zu zeigen, Anerkennung zu erhalten, Erfolg haben zu müssen mit der Arbeit, besondere Leistungen zu erbringen. Eine Decke gewoben aus dem Nachthimmel mit allen Sternen und Träumen legt sich über mich und mein Leben. All meine Vorstellungen und Bilder von den Menschen, von meinem geschäftigen Tun und von meinen Projekten tauchen hinab in diesen heiligen Schlaf, der alles still legt. Tiefe Müdigkeit macht sich in mir breit, die ich willkommen heisse. Bis es Zeit sein wird, alles zu neuem Leben zu erwecken und an den Tag zu bringen, ohne zu wissen, was es sein wird. Hierin besteht der Mut, allein dies zuzulassen. Das Alte wird für immer dahinschmelzen im Dunkeln der Nacht und vergessen werden. Vergessen, wie es sein soll. Das ist die Kraft der mystischen Schamanin.
Der Neumond, in dem Uranus ins Feld des Stiers tritt, fordert dich auf, die alten Sicherheiten loszulassen. Alles woran wir aus einem Sicherheitsdenken heraus festhalten wollen, seien es Beziehungen, eine Arbeit, ein Projekt und Besitz wird uns in den kommenden Jahren herausfordern.

Karte aus “mystical shaman oracle” by Alberto Villoldo, Colette Baron-Reid und Marcela Lobos

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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Drachenkraft

Mai 5th, 2018

FINDE DEINEN KRAFTVOLLEN MYTHOS MIT DER DRACHENKRAFT
Suchst du nach deiner Drachenkraft, die dir dein glühendes Zentrum nahe bringt?
Du bist die Gestalterin deines Mythos, du schreibst das Drehbuch für deine Lebensgeschichten.

Im schamanischen Heilkreis haben wir uns mit Geschichten an unseren Mythos herangepirscht. Wir erkannten in uns unerlöste Prinzessinnen, die nach Aufmerksamkeit suchen. Krieger, die vor lauter Wohlwollen ihre Aufgabe als Krieger vergessen. Kriegerinnen voller Pracht, die sich in die Unsicherheit begaben, um sich ihrem Herzensfeuer anzunähern.
Da waren Prinzessinnen einsam in ihrem Schloss, die sich nach Verbundenheit sehnten und ewige Streiterinnen um ihren Platz kämpfend. Fliegende Drachen erschienen auf den Szenerien, die nicht Fuss fassen konnten. Heilerinnen, die nach Vollendung suchten. Es wurde deutlich: die Geschichten, die wir schreiben sind unendlich vielfältig. Verzaubert liessen wir uns in die Räume unserer Mythen ein und wunderten uns.
Dann gingen wir einen Schritt weiter und suchten in einer schamanischen Reise nach der Wandlung, nach der Vollendung unserer uns innewohnenden archetypischen Kraft. Kämpfe wurden ausgestanden oder losgelassen. Neue wunderbare Kraft trat zutage. In allem erkannten wir eine Scham, die uns Frauen hindert, ganz in unsere Kraft zu kommen. Wut zu zeigen, unsere Kanten, unser wahrahftiges inneres Feuer. Es sind heilige Momente, wenn wir den Wandlungsgeschichten lauschend folgen. Unser Herz dabei berührt wird. Ich liebe diese Heilkreise, weil darin geschehen kann, was sein will, was tiefer in uns schlummert und sich dann  in aller Grösse offenbart.

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Ernten

April 23rd, 2018

Lamuna in Tasmanien am Äpfel pflücken:
Den ganzen Tag verbringe ich in der Natur draußen, höre dem Lachvogel zu, wie er sich über meine alltäglichen Sorgen lustig macht. Grüne Papageien schwirren dicht über die Apfelbäume hinweg. Und dann Apfel für Apfel in den Schoss fallen lassen. Bis eine halbe Tonne gepflückt ist. Da kommt dann schon mal die Holla zu Besuch und erinnert mich daran, dass auch in meinem Leben Erntezeit ist, und alles reif ist, was ich in meinem Leben angesäht, gehegt und gepflegt habe. Das Tor ist offen, unter welches die Goldmarie sich stellt, um den Segen zu empfangen.
Apfel für Apfel nähere ich mich dem Paradies und treffe Eva, die mir sagt, dass sie diese Äpfel schon damals kannte und davon ass, weil sie etwas wusste, was Adam noch nicht wusste. Die Schlange war schon immer ihre Verbündete und Heilerin.
Apfel für Apfel, die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen, meinen meine unsichtbaren Helfer. Da vergesse ich die Zeit und tauche ein in Babayagas Traumwelt. Sie verspricht mir das Feuer, wenn ich diese scheinbar nicht zu bewältigende Arbeit schaffe. Es sind viele Äpfel und viele Apfelbäume. Ich fahre fort, Apfel für Apfel und bin wie in einem Traum. Und siehe da, das Unmögliche wird möglich! Dann geht schon langsam die Sonne unter und ich mache mich auf den Rückweg durch die Weiden, wo die Kühe grasen. Auch der junge schwarze Stier ist unter ihnen. Aber ganz entgegen den Kühen, die bei meinem Heranschreiten wegtraben, bleibt der Stier kampflustig stehen. Ich schaue an ihm vorbei, so als würde es ihn nicht geben. Verdutzt bleibt er zurück. Der Angst habe ich ein Schnippchen geschlagen. Der Kookabourri lacht und schaut mir zu.

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