«The magic happens
outside of your comfort zone» Barbara Jäggi

Ernten

April 23rd, 2018

Lamuna in Tasmanien am Äpfel pflücken:
Den ganzen Tag verbringe ich in der Natur draußen, höre dem Lachvogel zu, wie er sich über meine alltäglichen Sorgen lustig macht. Grüne Papageien schwirren dicht über die Apfelbäume hinweg. Und dann Apfel für Apfel in den Schoss fallen lassen. Bis eine halbe Tonne gepflückt ist. Da kommt dann schon mal die Holla zu Besuch und erinnert mich daran, dass auch in meinem Leben Erntezeit ist, und alles reif ist, was ich in meinem Leben angesäht, gehegt und gepflegt habe. Das Tor ist offen, unter welches die Goldmarie sich stellt, um den Segen zu empfangen.
Apfel für Apfel nähere ich mich dem Paradies und treffe Eva, die mir sagt, dass sie diese Äpfel schon damals kannte und davon ass, weil sie etwas wusste, was Adam noch nicht wusste. Die Schlange war schon immer ihre Verbündete und Heilerin.
Apfel für Apfel, die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen, meinen meine unsichtbaren Helfer. Da vergesse ich die Zeit und tauche ein in Babayagas Traumwelt. Sie verspricht mir das Feuer, wenn ich diese scheinbar nicht zu bewältigende Arbeit schaffe. Es sind viele Äpfel und viele Apfelbäume. Ich fahre fort, Apfel für Apfel und bin wie in einem Traum. Und siehe da, das Unmögliche wird möglich! Dann geht schon langsam die Sonne unter und ich mache mich auf den Rückweg durch die Weiden, wo die Kühe grasen. Auch der junge schwarze Stier ist unter ihnen. Aber ganz entgegen den Kühen, die bei meinem Heranschreiten wegtraben, bleibt der Stier kampflustig stehen. Ich schaue an ihm vorbei, so als würde es ihn nicht geben. Verdutzt bleibt er zurück. Der Angst habe ich ein Schnippchen geschlagen. Der Kookabourri lacht und schaut mir zu.

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Die Büchse der Pandora

Februar 27th, 2018

Die Sage über die Pandora in der griechischen Mythologie besagt, dass wenn du die Büchse der Pandora öffnest, kommt das ganze Übel über dich.
Doch dann hatte ich einmal einen Traum, der mich zur Pandora rief. Ich sah sie aus der Dunkelheit kommen und sie schüttete ihren kostbaren Schatz, der aus der Dunkelheit als unerschöpfliche Quelle der Kraft mich erfasste. Die Pandora gehört in der historischen Folge zu den frühen Göttinnen in der Schöpfungsgeschichte. Diese war noch den weiblichen Göttinnen als zentrale Schöpferkraft zugewandt. Der Anfang der griechischen Mythen zeigt klare Spuren des Matriarchats auf. Und es gibt auch klare Hinweise in den Mythen selber, wie der Wechsel zum Patriarchat stattfand. Wie durch Kämpfe und Kriege, die Männer anstelle der Frauen den Thron bestiegen. So wurde die Kraft der Frauen beschnitten, aus dem Kostbaren wurde das Übel. Diese Verdrehung kennen wir nun. Wir durschauen die Mechanismen, wie man die Kraft der Frauen unterdrücken kann. Und über die Jahrtausende hatte das tiefe Spuren von Wunden hinterlassen im Leben der Frauen. Doch nun ist eine neue Zeit angebrochen. Und die Frauen holen sich ihre urweibliche Kraft zurück.

Nun Pandora heisst übersetzt nichts anderes als das Geschenk aller Geschenke! Pan -Dorea!

Und so wurde mir gezeigt, dass das Geschenk aller Geschenke aus der Dunkelheit, wie aus dem weiblichen Urschoss als kostbarste Geschenke auf dich fallen.
Auch jetzt wieder, als ich in Marokko weilte, um neue Orte zu recherchieren für meine Reise-Angebote Rahala. Mein Reise-Partner und ich fuhren nach Tafraoute, da wo diese farbigen bemalten Felsquader stehen mitten in einer wilden und weiten Landschaft. Ein unglaublich schöner Kraftort offenbarte sich uns und gab uns die Gewissheit, dass dies ein Reiseziel wert war.
Die gesamte Reise war eine einzige Offenbarung. Die Tore öffneten sich für uns und unseren Wunsch, schöne Angbeote auch in Essaouira zu finden. Omar war unser Toröffner, als sei der der Wächter der Höhle der 40 Räuber. Er kannte das Zauberwort.
Ich war im Fluss, ich war im Raum der Nia, da wo du selber im Fluss bist und alles fliesst dir zu.

Als ich zurückkehrte wollte ich mich bei den Spirits für diese schöne Reise bedanken. Und dann kam sie wieder die Pandora. Sie gab mir eine Fackel in die Hand und führte mich durch die Dunkelheit, als wäre ich eine Pionierin. Als ginge ich als erste durch die Dunkelheit, als Pionierin meiner eigenen Geschichte. Im vollen Vertrauen schritt ich voran durch eine dunkle Höhle. Und da war er der Schatz der Pandora! Er sah aus wie diese farbigen Steine in Tafraoute. Hier glitzerte und glänzten die Steine in einem immateriellen Licht. Ich nahm einen Stein in meine Hände, der hell leuchtete. Ich war völlig ergriffen von dieser Kraft und Schönheit. Dann erkannte ich meinen Mann, der auch vor diesem leuchtenden Schatz stand. “Ich habe den Schatz gefunden.” sagte ich zu ihm im Wissen, dass ich angekommen war an einem Ort in meinem Leben, wo Fülle ist. Im selben Moment wurde mir klar, dass auch mein Mann diesen Schatz gefunden hatte. Obwohl wir schwierige Jahre hinter uns hatten und unsere Leben mehr und mehr auseinanderführten, so hatten wir etwas sehr Kostbares gefunden. Mit unserer Liebe und unserer Wahrhaftigkeit zu uns selber und mit dem hohen Respekt für den anderen. Das ist der Schlüssel!
Auch meine Söhne waren nun in diesem heiligen Raum, und es kamen immer mehr Menschen hinein. Wir alle hatten den Schatz gefunden. Wir tanzten in diesem dunklen Raum, der erhellt war durch die Kraft des Schatzes.

Wenn du im Flow bist und das Leben mit offenen Armen empfangen kannst, findet dich der Schatz der Pandora. Manchmal müssen wir im Dunkeln gehen, nichtwissend wo es uns hinführt. Doch wenn wir im Vertrauen sind, dann kann die Magie dich finden.

Viele Schichten der Konditionierungen und Limitierungen aus unserer biologischen Geschichte, aber auch aus kollektiven Verletzungen können wir mit der schamanischen Arbeit befrieden und heilen. Dann können wir vorstossen zu unserem Schatz.

Aho!

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Super-red-blue-moon

Februar 3rd, 2018

Es ist Vollmond – ein Supermoon, ein Bluemoon und Redmoon gleichzeitig. Es sind starke Kräfte, die sich hier verdichten zu Einem. Es ist die Zeit, sich voll und ganz der eigenen Wahrheit zuzuwenden. Hinabzusteigen in den Seelengrund und zu erfahren, was tief in dir wirkt, was ans Licht will, was sich zeigen und verwirklichen will.

Ich träume mich mit der Trommel in die unsichtbare Welt. Die volle Mondin, die Sonne und andere Planeten bilden einen Ring um mich und die Erde -  alle in gleichem Abstand zur Erde. Die Mutter Erde vibriert. Sie ist tief innen ruhig, doch an der Oberfläche bringt sie Bewegung auf, bringt Dinge, die tiefer liegend schlummerten an die Oberfläche, bringt sie in Wallung.

Das Unmögliche möglich machen ist die Botschaft. Wenn Sonne, Mond und Sterne zusammentreffen und einen kraftvollen Ring um die Erde bilden, dann beginnt ein neues Paradigma zu wirken -  Unmögliches wird möglich. Unsere Grenzen, die uns der Verstand immer wieder einredet, werden geweitet und öffnen uns neue Dimensionen.

Die weiss gefiederte Schlange erscheint mitten in meiner Versenkung, in meiner inneren Höhle. Sie ist die Pythia, die Orakelweisheit. Sie dringt in mich ein und führt mich in meine tiefsten Tiefen. Dort am Grund bringt sie meinen Körper in Wallung, bewegt mein Becken und ich lasse mich von einer archaischen Kraft ergreifen. Es ist schöpferische archaische Kraft, die nichts zurückhält, nichts verbirgt, nichts deutet – nur einfach IST. Meine Worte werden Feuerzungen. Keine Angst, kein Zweifel, keine Befürchtung dringt hierhin. Keine Angst, diejenige zu sein, die ich bin.

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Lilith

November 19th, 2017

Bei Leermond erscheint die Lilith aus dem dunklen Schoss der Frauenkraft. Wenn sie auftaucht, kannst du endlich aufräumen mit den verstaubten Glaubenssätzen, die Frauen hinters Licht führen. Lilith’s Blick ist unerbittlich scharf und hebt die alten Muster aus der Totenkammer hervor.

Nach Lilith’s Besuch

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Seelenglut

Oktober 30th, 2017

Evening rise, Spirit come,
Sun goes down when the day is done
Mother earth awakens me
With the heartbeat of the sea.

Mutter Erde hat dich zu sich gerufen zu einer einzigartigen Reise zu deiner Seele. In deiner Seelenglut steckt die Kraft der ganzen Schöpferkraft. Öffne dich für deine wilde ungebrochene Kraft, um deinen Traum auf der Erde zu verwirklichen und vollenden.
Wenn du hinter die Schleier deiner Gedanken und Gefühle schaust, hinter deine Masken, begegnest du deiner Wahrhaftigkeit. Wirf die Hüllen deiner Zweifel hinter dich, dann kannst du in Klarheit wirken. Immer wieder und sag ja zu deiner Lebendigkeit.

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Medizin der Wüste

Oktober 14th, 2017

Immer und immer wieder träumt die Seele die Weite und die Tiefe in der Stille der Wüste. Verletzte Seelenlandschaften werden befriedet und finden neue Visionen der Kraft. Die Naturkräfte unterstützen uns dabei wesentlich. Diesmal mit einem spektakulären Gewitterhimmel. Leuchtende Blitze und Donnergrollen sind rings um uns; ein machtvolles Treiben. Heftiger Wind kommt auf, die Luft ist erfüllt vom Sand. Der Regen lässt uns in die Zelte fliehen. Das fordert unsere Hingabe an die Natur und das Vertrauen, selbst im Schwierigen.


Die Schlangenkraft hat uns ihre wertvolle Medizin gezeigt. In homöopathischer hochpotenzierter Form versteht sich. Ihre Energie ist die Medizin für uns. Sie wirkt in ihrer Grundform als Erdmedizin. Die Ärzte und Apotheker wissen es und nehmen es als ihr Zeichen für Heilung.


Erfüllt und tief berührt kehren wir zurück. Wir bedanken uns bei den Guides die uns so sicher und beherzt durch die Wüste geführt haben und unermüdlich für uns gesorgt haben. Unvergesslich bleiben die Momente am Abend, wie sie das Brot im Sand gebacken und dabei ihre Lieder gesungen haben, in denen der Wüstenwind klingt. Die volle Mondin, die uns durch die Nacht begleitet hat.
Shoucran bsef!

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Tanz mit deinen Dämonen

September 27th, 2017

DÄMONEN

Die Arbeit mit den Dämonen am letzten Freitag hat wieder einmal mehr gezeigt, wie stark transformatorisch sie wirkt. Klar sind da Schwellenängste. Das gehört dazu. Es geht ja schliesslich um etwas. Es geht genau um deine eigenen Ängste in diesem Schattentheater. Um deine Zweifler, Nörgler, Widersacher, Kritiker, Neider, Konkurrenten und Rechthaber. Sie sind alle in den eigenen Reihen deiner inneren Bühne. Werden sie nicht beachtet, so werden sie grösser und arten zu rechten Dramatikern aus. Es nützt nichts, deine Dämonen sind nicht der böse Nachbar, noch der gemeine Chef oder die Nörgeltante im Quartier, die dir das Leben schwer machen. Sie alle sind Projektionen in deinem eigenen Seelenfeld.
Und so hatte es dieser Abend denn auch in sich. Die Einladung in den heiligen Raum an unsere Widersacher oder gar Feinde. Je näher wir sie heranlassen, um so kleiner werden sie – so wie der Schein-Riese in der Geschichte von Jim Knopf. Die Dynamik verändert sich, sobald wir ihnen Aufmerksamkeit schenken. Dann beginnt ein Tanz mit ihnen. Der dunkle Raum beginnt sich zu erhellen, und so erhellt sich auch dein Bewusstsein und deine Erkenntnis: Schaue in das Antlitz deines Dämons und du erkennst dich selber.
Dann bist du auch bereit, eins zu werden mit ihm und mit seinen Augen zu sehen. Die Angst hat sich schon längst verzogen. Du erkennst darin deine Kraft, auf die du schon lange gewartet hast. Es ist wie im Maskentanz. Du steigst in die Rolle der Maske und die Kraft, die darin gebunden war wird frei, die du sonst im Alltag so gekonnt verstecken konntest. Aber du siehst nun auch, dass sie dir sehr wohl helfen kann, in deinem Leben umzusetzen, wonach dir immer träumt. Du bist diejenige, die dir die Würde und die Anerkennung dafür gibt.

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Deine Medizin

Juli 11th, 2017

Aber was ist denn in dieser Zwischenzeit geschehen?

In Lindau die Curandero-Medizin kennengelernt.
Eine tiefe Seelenbewegung:
Morgens um 4 Uhr am Weiher ein Lied der Medizin erhalten; die Fledermaus hat’s mir gezeigt, und die Frösche sangen im Chor.
Das Lied ins Universum geschwitzt.
Zur Pflanzenmedizin gefunden, Misteln gesucht und ihre Medizinpflanzen; sie getrocknet und dann in einem nächtlichen langen Prozess am Feuer geäschert. Mitten in der Nacht das stille heilige Wirken, der leise Gesang der Frauen.
Immer tiefer hinein gedrungen in die weibliche Kraft. Das Universum hat an mir gerührt und hat mich in Verbindung gebracht mit der Weisheit der Frauen. Gemeinsame Lieder beim Wirken und Flechten der Kräfte, beim Zusammenwirken im wahrsten Sinne des Wortes.
Frauen, es ist Zeit ganz in die Kraft zu kommen, das ist die Rückbindung zur Natur, auch für die Männer.
Kein Flattern und Zweifeln, kein Wort zu viel und keines zu wenig.
Ich bedanke mich.
Aho.

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Bilder stehen – scheinbar fertig – über Jahre herum. Sie erinnern mich an Geschehenes. Sie erinnern mich an die Art, wohin mein innerer  Blick von damals ging. Der Tanz mit den Gnawas hatte 2011 stattgefunden und über diese vergangenen Jahre stellte dieser magische Raum eben diesen Inhalt für mich dar.
Die Musiker und die Versöhnung mit einer Männerwelt, wie sie zuvor in mir gebrochen war.

Doch jetzt eben hat mich das Bild wieder gerufen. Es war ein kurzer Flirt -  ein Moment nur – aber darin war eine Botschaft. Ich sah das Bild in mir verändert. Sogleich griff ich nach dem Bild und holte Malutensilien hervor.  Meine Hand schien bereits zu wissen, nach welcher Farbe sie greifen sollte. Neue kraftvolle Farben drängten in diesen magischen Tanzraum hinein. Mit klaren und wenigen Bewegungen veränderte sich dieser Tanzraum von damals in etwas Lebendigeres. Das Gefäss von damals schien zu klein zu geworden zu sein für diesen kosmischen heilsamen Tanz mit dem Sidi Hamou – dem Heiler der Gnawas.

Freude regte sich in mir, Lebensfreude.

Ja, alles ist im Prozess. Alles kann sich verändern. Auch wenn sie manchmal scheinbar fertig vor sich hin schlummern. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann werden die alten inneren Bilder zu neuem Leben erweckt.

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Die Grosse Göttin

April 1st, 2017

 

Neulich beim Tanz der Archetypen – da ruft mich die Grosse Göttin. Du meine Güte, wie gross die ist! denke ich. Muss die so gross sein? Übergross ragt sie aus allem hervor, steht so vor mir und schaut auf mich herab. “Ja.” meint sie, sie müsse so gross sein. “Komm, ich zeige dir, wer ich bin.”
Ja, stimmt, noch nie hatte ich mir Gedanken über die grosse Göttin gemacht und irgndwie hatte ich auch nicht so richtig gewusst, dass es sie in diesem Ausmass gibt.
Nun kommt sie zu mir.  Ich hatte einen Ruf ins Universum hinaus geschickt und danach gefragt, was mir nun gut tue in meiner Lebenssituation.

Und da kommt sie daher, so unverschämt gross.
Sie nimmt mich mit, lässt mich eintreten in ihr Reich. Sie ist noch viel grösser als ich es gedacht hatte, grösser als meine Vorstellungen von ihr.
Sie ist so gross wie das Universum selber. Sie umarmt alles, restlos alles. Sie umfasst die Welt, als wäre es ihr grosser runder Bauch.

Unfassbar gross. Mächtig auch, ja. Aber sie scheint ganz bescheiden zu sein. Sie hat keine grossen Gefühle dabei, die grosse Mutter des Universums zu sein. Sie kreiert und schöpft – so alles, was da kreucht und fleucht und bleibt dabei ganz unprätentiös.

Dann erreicht mich ein Pulsschlag mitten in meinen Bauch. Bamm!
Ja, hier hat sie ihren Sitz.
Und sie sagt mir, dass sie eben auch das kleine Ei ist, aus dem alles wachst. Sie ist das Ei und das Universum.

Sie ist eben alles. Und nebenbei eine grosse Ruhe, die sie umhüllt. Es interessiert sie nicht gross, was andere über das denken, was sie kreiert hat.

Bamm!

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